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Infla­ti­ons­an­pas­sung strei­chen? Pri­vi­le­gi­en abschaf­fen? Nicht für die SVP. Abkas­sie­ren in der Kri­se heißt die Devise.

Heu­te kam im Gesetz­ge­bungs­aus­schuss des Regio­nal­ra­tes der Gesetz­ent­wurf des Team K zur Abschaf­fung der Infla­ti­ons­an­pas­sung der Poli­ti­ker­ge­häl­ter zur Behand­lung. Wäh­rend die Oppo­si­ti­on den Ent­wurf unter­stütz­te, sorg­ten SVP und die Lega für den Abbruch der Sit­zung.

 

“Wir sind fas­sungs­los”, kom­men­tier­ten Maria Eli­sa­beth Rie­der und Paul Köl­len­sper­ger  das Gesche­hen im Gesetz­ge­bungs­aus­schuss. “Inmit­ten der Kri­se nimmt die SVP als Regie­rungs­par­tei kei­ne Rück­sicht auf die Bevöl­ke­rung und will wei­ter­hin eine auto­ma­ti­sche Anpas­sung der Politikergehälter.”

Der Gesetz­ent­wurf des Team K wur­de heu­te im zustän­di­gen Aus­schuss des Regio­nal­ra­tes dis­ku­tiert, erneut kam es zu kei­ner Abstim­mung. Der Ent­wurf sieht vor, die auto­ma­ti­sche Anpas­sung der Auf­wands­ent­schä­di­gun­gen an die Infla­ti­on zu strei­chen. “Wäh­rend im öffent­li­chen und pri­va­ten Dienst jeg­li­che Infla­ti­ons­an­pas­sun­gen der Gehäl­ter seit Jah­ren nur mehr über Ver­trags­ver­hand­lun­gen mög­lich sind, wer­den die Ent­schä­di­gun­gen der Abge­ord­ne­ten wei­ter­hin auto­ma­tisch ange­passt. Es ist nicht trag­bar, dass die Abge­ord­ne­ten­ent­schä­di­gun­gen auto­ma­tisch ange­passt wer­den”, meint Maria Eli­sa­beth Rie­der, Mit­glied des Gesetzgebungsausschusses.

Grund für die Ver­ta­gung war ein Zwist zwi­schen Lega und SVP. Wäh­rend die SVP bereits über die Medi­en eine Ableh­nung der Gesetz­ent­wurfs ange­kün­digt hatte,hatte die Lega offen­sicht­lich Angst den Ent­wurf abzu­leh­nen.  “Es ist das übli­che Spiel: Ent­schul­di­gun­gen wer­den gesucht, faden­schei­ni­ge Erklä­run­gen gemacht, um nicht Far­be beken­nen zu müs­sen”, kon­tert Köl­len­sper­ger, “es ist unver­ant­wort­lich, in die­ser Zeit wo die Covid Hil­fen nur lang­sam und spär­lich anlau­fen, und wir auf eine Arbeits­lo­sen- und Kon­kurs­wel­le zusteu­ern, nach Mona­ten und Mona­ten der Dis­kus­si­on die­sen Infla­ti­ons­aus­gleich immer noch nicht zu strei­chen.” Poli­ti­ker­pri­vi­le­gi­en las­sen sich näm­lich jeder­zeit dis­ku­tie­ren und abschaffen.

Eine Dan­ke­schön rich­tet das Team K an die Par­tei­en die den Geset­zes­ent­wurf unter­stützt haben: Grü­ne, M5S, PD, Frei­heit­li­che. Wäh­rend alle Kräf­te der Oppo­si­ti­on der Ansicht sind, die­sen Auto­ma­tis­mus abzu­schaf­fen, stellt sich die SVP dage­gen. “Das Edel­weiss will an sei­nen Pri­vi­le­gi­en fest­hal­ten, nein sie set­zen sogar noch einen drauf, wäh­rend die Covid Hil­fen und die Bei­trä­ge an die Betrie­be nur schlep­pend wei­ter­ge­hen” fasst das Team K zusam­men. “Heu­te hät­te die Poli­tik gera­de in die­ser Kri­sen­zeit ein Zei­chen set­zen kön­nen, alle zusam­men. Die SVP hat die­se Chan­ce bewusst wie­der ein­mal nicht wahrgenommen.” 

 

Wir als Team K haben bereits schrift­lich auf die Nach­zah­lun­gen die­ser Gel­der ver­zich­tet und ver­langt, sie statt­des­sen in einen regio­na­len Fonds für not­lei­den­de Fami­li­en ein­zu­zah­len. Dort befin­den sich bereits die Gel­der, auf die die Abge­ord­ne­ten des Team K seit Beginn der Legis­la­tur monat­lich verzichten.

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