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Kei­ne Mehr­heit für Maß­nah­men zur Lohn­ge­rech­tig­keit für Frauen

Der Beschluss­an­trag des Team K zum Gen­der Pay Gap wur­de heu­te im Land­tag abge­lehnt. Damit stellt sich die Mehr­heit im Land­tag gegen kon­kre­te Maß­nah­men zur Lohn­ge­rech­tig­keit für Frauen.

Der Lohn­un­ter­schied zwi­schen Frau­en und Män­nern liegt in Süd­ti­rol seit Jah­ren unver­än­dert bei 17%. Das bedeu­tet Frau­en bekom­men für die glei­che Arbeit oft bedeu­tend weni­ger Geld. Kon­kret wur­de bis­her wenig unter­nom­men, um dies zu ändern. Natür­lich müs­sen die Betrie­be auch wei­ter­hin die Löh­ne mit  ihren Ange­stell­ten selbst ver­han­deln und ihre Mit­ar­bei­te­rIn­nen nach Leis­tung bezah­len kön­nen, doch nied­ri­ge­rer Lohn für glei­che Arbeit, nur, weil ich eine Frau bin, das muss end­lich auf­hö­ren”, erklärt Maria Eli­sa­beth Rieder.

Mit die­sem Beschluss­an­trag woll­te das Team K eine Dis­kus­si­on und einen Para­dig­men­wech­sel in Sachen Lohn­ge­rech­tig­keit errei­chen. Vie­le Wort­mel­dun­gen in der Debat­te stimm­ten dem Inhalt des Antra­ges zu. Die Wich­tig­keit des The­mas und die Gleich­be­hand­lung der Geschlech­ter ist viel­fach bewusst. Die poli­ti­sche Mehr­heit wählt jedoch, nach Aus­sa­gen im Land­tag, einen “ande­ren Zugang”. Gemein­sam mit den Inter­es­sens­grup­pen wird ein Gleich­stel­lungs­ak­ti­ons­plan erarbeitet.

“Ich bin zwar dar­über erfreut, dass das The­ma end­lich aner­kannt wird, jedoch ent­täuscht es mich, dass vor kon­kre­ten Maß­nah­men zurück­ge­schreckt wird und wie­der in Grup­pen an Plä­nen gear­bei­tet wird und eine Umset­zung somit eher län­ger dau­ert”, meint Rie­der. Es ist nicht gelun­gen, im Land­tag gemein­sam ein Zei­chen gegen die Loh­nun­ge­rech­tig­keit zu set­zen. Das Team K hofft nun dar­auf, dass die Mehr­heit ihre posi­ti­ve Grund­hal­tung zur Bekämp­fung der Loh­nun­ge­rech­tig­keit in Taten umsetzt.

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