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Sai­son­an­ge­stell­te in der Warteschleife

Ohne Win­ter­tou­ris­mus sind vie­le Sai­son­an­ge­stell­te arbeits­los. Das Team K for­dert geziel­te Unter­stüt­zung und Maßnahmen.

 

Mit dem ver­zö­ger­ten Start der Win­ter­sai­son gera­ten vie­le Sai­son­an­ge­stell­te in Schwie­rig­kei­ten. Ange­stell­te in der Gas­tro­no­mie, bei Auf­stiegs­an­la­gen, Ski­leh­re­rIn­nen, Ski­ver­lei­he­rIn­nen und vie­le ande­re — sie alle bli­cken einer unge­wis­sen Zukunft ent­ge­gen. Nach­dem auch die Som­mer­sai­son ver­kürzt war, haben sie kaum Rück­la­gen. “Es braucht nun geziel­te Maß­nah­men für jene, die am schwers­ten betrof­fen sind. Dies sind  Sai­son­an­ge­stell­te und Arbei­te­rIn­nen auf Abruf. Bit­te kein  Gieß­kan­nen­prin­zip mehr, die Gel­der müs­sen jetzt gezielt jene bekom­men, die wirk­lich in Not sind”, meint Maria Eli­sa­beth Rie­der.

Die der­zei­ti­ge Unsi­cher­heit, ob und wann eine Sai­son star­ten kann, ist für die Sai­son­an­ge­stell­ten belas­tend. Neben finan­zi­el­ler Unter­stüt­zung braucht es auch Initia­ti­ven, Arbeit zu beschaf­fen und den Ange­stell­ten Per­spek­ti­ven zu geben. “Nie­mand  sitzt ger­ne untä­tig zu Hau­se und war­tet auf Arbeit. Ich appel­lie­re an das sozia­le Gewis­sen der Arbeit­ge­be­rIn­nen, ihre Tätig­kei­ten mög­lichst auf­zu­neh­men und ein­hei­mi­sche Fach­kräf­te auf­zu­fan­gen”, so Rie­der. Auch wenn Öff­nun­gen der­zeit mit wenig oder kei­nem Gewinn ver­bun­den sind, wäre es für die Arbeit­neh­me­rIn­nen ein Signal der Hoff­nung, was sich auch posi­tiv auf die Iden­ti­fi­zie­rung mit dem eige­nen Arbeits­platz und auf die Bin­dung der Fach­kräf­te an den Betrieb in der Zukunft aus­wir­ken kann.

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