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STELLUNGNAHME ZUM EQUAL PENSION DAY

Das Team Köl­len­sper­ger begrüßt die Initia­ti­ve “Equal Pen­si­on Day”. Vor allem Frau­en sind von Alters­ar­mut betroffen.

 

Laut einer kürz­lich ver­öf­fent­lich­ten ASTAT-Stu­die bezie­hen Frau­en 32,8% weni­ger Ren­te als Män­ner. Neben dem Gen­der Pay Gap, zu dem das Team Köl­len­sper­ger bereits einen Beschluss­an­trag ein­ge­reicht hat, nennt man den Ren­ten­un­ter­schied “Gen­der Pen­si­on Gap”. Die­ser Unter­schied ist dar­auf zurück­zu­füh­ren, dass Frau­en auf­grund ihrer Lebens­pla­nung häu­fig nicht durch­ge­hend einer Erwerbs­tä­tig­keit nach­ge­hen oder in Teil­zeit arbei­ten. Zehn Jah­re Teil­zeit­ar­beit bedeu­ten 10% weni­ger Ren­te. “Frau­en sind nicht nur durch Erzie­hungs- und Pfle­ge­zei­ten im Ren­ten­sys­tem benach­tei­ligt, sie ste­hen oft auch durch Tren­nun­gen und Schei­dun­gen schlech­ter da”, meint Maria Eli­sa­beth Rie­der. Die Poli­tik muss sich für Absi­che­rung der Frau­en, vor allem wäh­rend der Erzie­hungs- und Pfle­ge­zei­ten stark machen. Wäh­rend die Lebens­kos­ten in Süd­ti­rol bekann­ter­ma­ßen hoch sind, wer­den die Ren­ten auf­grund des bei­trags­be­zo­ge­nen Sys­tems immer nied­ri­ger wer­den. Die Aus­wir­kun­gen davon wer­den in etwa zehn Jah­ren sicht­bar sein, wenn vie­le Per­so­nen mit dem bei­trags­be­zo­ge­nen Sys­tem in Ren­te gehen wer­den. “Ich wer­de mich die­ses The­mas anneh­men und eini­ge Ideen dazu vor­stel­len”, kün­digt Maria Eli­sa­beth Rie­der an.

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