#poli­tik­mit­herz

Maria Eli­sa­beth Rie­der ist auf dem Kug­ler­hof hoch über Stein­haus im Ahrn­tal auf­ge­wach­sen. Als 12. von 13 Kin­dern einer Berg­bau­ern­fa­mi­lie hat sie früh gelernt selb­stän­dig zu sein, Ver­ant­wor­tung zu über­neh­men und mit anzupacken.

Poli­tik war in ihrer Fami­lie immer ein The­ma: “Nie waren wir ange­passt oder sind ein­fach mit dem Strom geschwom­men.”, sagt sie heute.

Nach der Pflicht­schu­le im Ahrn­tal hat sie das Real­gym­na­si­um in Bruneck besucht, die Welt außer­halb des Tales ken­nen­ge­lernt und Freun­de für’s Leben gefunden.

Sani­tät und Gewerkschaft

Seit 32 Jah­ren arbei­tet sie als Ver­wal­tungs­an­ge­stell­te im Gesund­heits­be­zirk Bruneck. In den vie­len Jah­ren hat sie den Sani­täts­be­trieb aus den unter­schied­lichs­ten Per­spek­ti­ven ken­nen­ge­lernt. Heu­te unter­stützt sie den Bezirks­di­rek­tor in allen Belan­gen und erlebt jeden Tag, mit wie­viel Ein­satz sich die Mit­ar­bei­te­rIn­nen für das Wohl der Pati­en­ten enga­gie­ren. “Ich bekom­me aber auch die Schwie­rig­kei­ten im Süd­ti­ro­ler Gesund­heits­we­sen haut­nah mit und ver­ste­he die Sor­gen der Bevölkerung.”

Über meh­re­re Jah­re war Maria Rie­der im ASGB Gesund­heits­dienst stell­ver­tre­ten­de Lan­des­ob­frau. Aktu­ell enga­giert sie sich gewerk­schaft­lich als ASGB Obfrau im Gesund­heits­be­zirk Bruneck und küm­mert sich um die Lösung der Sor­gen und Anlie­gen der Sanitätsbediensteten.

Mensch und Natur

Für ihre Aus­bil­dung zur Heil­mas­seu­rin hat sie sich vor Jah­ren eine Aus­zeit genom­men und dabei ent­deckt, wie­viel Freu­de es ihr macht mit ihren Hän­den zu arbei­ten und acht­sam auf Men­schen einzugehen.

In ihrer Frei­zeit trifft man Maria in der Natur und auf den Ber­gen: Die Bewe­gung im Frei­en beim Lau­fen, Berg­stei­gen oder einer kna­cki­gen Ski­tour dient ihr als Kraft­quel­le und Inspi­ra­ti­on. Die erfolg­rei­che Teil­nah­me am Mün­chen-Mara­thon zu ihrem 50. Geburts­tag sowie die Bestei­gung des Mont Blancs zählt sie zu den Höhe­punk­ten ihrer sport­li­chen Karriere.

Eng ist die Ver­bin­dung zu ihrer Groß­fa­mi­lie und dem Hei­ma­t­hof. Geblie­ben sind die Wer­te, wel­che ihr von den Eltern Zita und Gott­fried vor­ge­lebt wur­den sowie ein enger Aus­tausch mit ihren Geschwis­tern, in poli­ti­schen Belan­gen vor allem mit den Bür­ger­lis­ten-Urge­stei­nen Hubert und Hans Rie­der. “Ich spü­re mei­ne Wur­zeln, und Hei­mat ist für mich in ers­ter Linie ein Gefühl: Hei­mat ist dort wo mei­ne liebs­ten Men­schen sind, und zu denen gehö­ren mein erwach­se­ner Sohn David und mei­ne jüngs­te Schwes­ter Monika.”