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Wer Unter­stüt­zung benö­tigt, soll sie erhalten

Am 23.02.2022 hat die Lan­des­re­gie­rung in der Pres­se Unter­stüt­zungs­maß­nah­men zur Abfe­de­rung mas­siv stei­gen­der Ener­gie­kos­ten ange­kün­digt. Die Sozi­al­lan­des­rä­tin sag­te auf Rai Süd­ti­rol: „Das Schlimms­te, was ich sehe, älte­re Men­schen, die Hei­zun­gen zurück­schal­ten müs­sen oder beim Essen spa­ren müs­sen, das soll­te sich eine Gesell­schaft wie wir sie sind, nicht leis­ten. Ange­deu­tet wur­de die Ein­füh­rung einer neu­en Leis­tung, einen Bonus über das Lan­des­kin­der­geld und Anhe­bung der Leis­tun­gen für Min­dest­rent­ne­rIn­nen über Wohnnebenkosten.
Kei­ne Hil­fe vor­ge­se­hen ist für allein­le­ben­den Men­schen. Dabei trifft es gera­de sie beson­ders hart. Wer all sei­ne Aus­ga­ben allein bestrei­ten muss, gerät schnell in Not. Wer allein lebt, einen „nor­ma­len Lohn“ hat oder eine Sai­son­stel­le hat, tut sich beson­ders schwer, die stei­gen­den Kos­ten zu bezah­len. Natür­lich müs­sen in die­sen Zei­ten der rasant stei­gen­den Lebens­hal­tungs­kos­ten und Infla­ti­on end­lich die Löh­ne stei­gen. Doch gleich­zei­tig dür­fen die­se Men­schen jetzt bei den Hilfs­maß­nah­men nicht aus­ge­schlos­sen wer­den. Nach den Ankün­di­gun­gen der Lan­des­re­gie­rung, dass es Hil­fen geben wird – bis heu­te wis­sen wir nicht wel­che — bin ich scho­ckiert von den heu­ti­gen Aus­sa­gen der Sozi­al­lan­des­rä­tin in der Pres­se: „Allein­ste­hen­de kom­men erst dann zum Zug, wenn eine sehr schwie­ri­ge Situa­ti­on gege­ben ist“. Mein Appell: Frau Lan­des­rä­tin, wer in Not ist, braucht Unter­stüt­zung, Fami­li­en, Min­dest­rent­ne­rIn­nen, genau­so auch Men­schen, die allein leben! Den Ankün­di­gun­gen in der Pres­se müs­sen Taten folgen!

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