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KINDER WEITERHIN ZWEITRANGIG?

Tou­ris­ten spa­zie­ren durch Orts­ker­ne, Ver­an­stal­tun­gen fin­den unter gewis­sen Vor­aus­set­zun­gen wie­der statt, Men­schen tref­fen sich — die Kin­der aber wer­den wei­ter­hin in Fün­fer­grup­pen betreut.

 

“Über­all beob­ach­ten wir Men­schen, die zusam­men­kom­men. War­um blei­ben die Kin­der im Som­mer­kin­der­gar­ten und in der Klein­kind­be­treu­ung wei­ter­hin in Fün­fer­grup­pen?”, fragt sich Maria Eli­sa­beth Rie­der vom Team K. Unter schwie­ri­gen Bedin­gun­gen wur­den die Som­mer­kin­der­gär­ten von den Gemein­den und pri­va­ten Anbie­tern orga­ni­siert, die größ­te Hür­de waren die Räum­lich­kei­ten und das Per­so­nal für die vor­ge­schrie­be­nen Kleingruppen.

Nach­dem mitt­ler­wei­le aber fast alle Sicher­heits­be­stim­mun­gen gelo­ckert wur­den, stellt sich berech­tig­ter­wei­se die Fra­ge, war­um nun nicht auch Kin­der­grup­pen zusam­men­ge­legt wer­den kön­nen. “In einer Klein­grup­pe wird anders gear­bei­tet und gelebt als in den nor­ma­len Kin­der­grup­pen. Es errei­chen mich vie­le Berich­te, dass es mitt­ler­wei­le schwie­rig ist, die Kin­der zu tren­nen, da Kin­der natur­ge­mäß ande­re Kin­der und ihre Freun­de suchen und auf sie zuge­hen”, meint Rie­der.

 

Auch Dr. Franz Plo­ner fin­det, dass die Klein­grup­pe in der Betreu­ung mitt­ler­wei­le obso­let ist: „Das Infek­ti­ons­ri­si­ko unter Kin­dern ist äußerst gering. Außer­dem macht es wenig Sinn, die Klein­grup­pe und strik­te Regeln auf­recht zu erhal­ten, wenn das Leben außer­halb nahe­zu nor­mal wei­ter­lau­fen soll.“

 

In Zusam­men­hang mit der vor­ge­se­he­nen Kom­plett­öff­nung der Kin­der­gär­ten im Herbst — nor­ma­le Grup­pen­grö­ßen, aber kein Kon­takt zwi­schen den Grup­pen — stellt das Team K die Fra­ge, war­um bis zum Beginn des Kin­der­gar­ten­jah­res die Fün­fer­grup­pen auf­recht blei­ben und nicht suk­zes­si­ve ver­grö­ßert werden.

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